Hungersnot in Afrika

Eine humanitäre Katastrophe in Afrika

Afrika sieht sich mit der grössten Hungersnot seit Jahrzehnten konfrontiert. Ursachen dafür sind einerseits bewaffnete Konflikte und andrer­seits eine langanhaltende Dürre.

HEKS hilft den Notleidenden in Äthiopien, in Simbabwe, im Südsudan und in Uganda.

In Äthiopien beteiligen sich 1200 Familien am Bau einer 15 km langen Wasserleitung. Dafür erhalten sie einen Lohn, um Lebensmittel zu kaufen. Die Leitung wird danach über eine Pumpe an einen Brunnen angeschlossen. Zusätzlich sollen zwei grosse Zisternen gesäubert und Wassertanks in 15 Schulen installiert werden. Dadurch erhalten 35 000 Personen wieder ausreichend sauberes Trinkwasser.

Im Südsudan herrscht Bürgerkrieg. Etwa 3,4 Millionen Menschen wurden vertrieben. In der belagerten Stadt Yei unterstützt HEKS 46 500 Personen mit Trinkwasserstellen, Kanistern und Gemüse-Saatgut. Nahezu eine Million Menschen sind ins Nachbarland Uganda geflüchtet. Dort stellt HEKS in einem Flüchtlingslager sauberes Wasser und Latrinen zur Verfügung. Denn die Gefahr einer Cholera-Epidemie ist gross.

Seit Monaten hat es in Simbabwe nicht mehr geregnet. Wegen der extremen Dürre sind bereits Tausende von Nutztieren verhungert und verdurstet. Durch massive Ernteausfälle und versiegte Wasserquellen droht den Menschen in Simbabwe eine schwere Hungersnot. Die notleidende Bevölkerung ist dringend auf Nahrungsmittel und Saatgut angewiesen. Zudem muss die Wasserversorgung sichergestellt und verbessert werden. HEKS hat daher erste Sofortmassnahmen im Umfang von 350‘000 Franken eingeleitet.

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