HEKS vor Ort

HEKS vor Ort

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind am Horn von Afrika 15 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Sie brauchen dringend unsere Hilfe. HEKS hat wegen der Konflikte in Südsudan und der Dürrekatastrophe in Äthiopien seine humanitäre Hilfe in Afrika auf zwei Millionen Franken erhöht. Die Projekte werden von der Glückskette mitfinanziert.

Bürgerkrieg im Südsudan
Im Südsudan spielt sich aktuell eine humanitäre Katastrophe ab. Mehr als 3,4 Millionen Menschen sind wegen des Bürgerkrieges auf der Flucht. Im Februar hat die UNO die Hungersnot in der Region ausgerufen. Als Antwort auf diese humanitäre Krise hat HEKS gemeinsam mit «Terre des hommes » ein Nothilfe-Projekt lanciert. Unterstützt wird die lokale Partnerorganisation «South Sudan Health Association» (SSUHA), die intern Vertriebene mit lebensnotwendigen Gütern versorgt. Das Hauptaugenmerk des Projekts liegt beim Zugang zu sauberem Trinkwasser für rund 47 000 Menschen und der Verteilung von Saatgut und Arbeitsgeräten zur Pflanzung von Nahrungsmitteln.

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Flüchtlingskrise in Uganda
Wegen der Konflikte im Südsudan sind laut UNHCR bereits über 800 000 Menschen ins Nachbarland Uganda geflüchtet. Täglich überqueren dort rund 3000 Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. HEKS wird mit seiner Partnerorganisation «ACORD» Nothilfe für die Flüchtlinge in Uganda leisten. Im Vordergrund steht auch hier der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Dürrekatastrophe in Äthiopien
In weiten Teilen Äthiopiens herrscht, bedingt durch das Klimaphänomen «El Niño», eine verheerende, seit langem anhaltende Dürre. In den vergangenen zwei Jahren fiel die Regenzeit gänzlich aus und auch für dieses Jahr werden kaum noch nennenswerte Niederschläge erwartet. Die Regierung unternimmt zwar viel, um die Situation der Bevölkerung zu verbessern, gleichwohl haben neun Millionen Menschen nach wie vor keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Akut vom Wassermangel bedroht sind vor allem auch die Nutztiere, die für rund zehn Millionen nomadisierende ViehzüchterInnen, die wichtigste Lebensgrundlage sind. Ohne ihre Tiere sind auch diese Menschen in ihrer Existenz bedroht. HEKS fokussiert deshalb in Äthiopien vor allem auf die nachhaltige Instandsetzung und Verbesserung der Wasserversorgung für rund 35‘000 Menschen, insbesondere auch Schulkinder, sowie für 121‘000 Rinder und Schafe. Darüber hinaus unterstützt HEKS Massnahmen seiner lokalen Partner zum Schutz gegen die Bodenerosion und zur nachhaltigen Verbesserung der Weidegründe.

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Stand: April 2017

Kontakt:
HEKS Medien und Information
Dieter Wüthrich
Tel. 076 398 97 11
dieter.wuethrich@heks.ch

Communiqué vom 6. April 2017: Hier herunterladen.