HEKS im Südsudan und in Uganda

HEKS im Südsudan und in Uganda

Im Südsudan spielt sich aktuell eine humanitäre Katastrophe ab. Bis heute sind rund 4 Millionen Menschen wegen des Bürgerkrieges auf der Flucht. Im Februar 2017 hat die UNO die Hungersnot in der Region ausgerufen.

Uganda hat bereits über eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. In Bidibidi befindet sich das weltweit grösste Flüchtlingscamp. Es liegt im trockenen Norden Ugandas im Niemandsland und beherbergt mittlerweile 272’000 Flüchtlinge. Im Mai begann HEKS gemeinsam mit seiner Partnerorganisation ACORD öffentliche Latrinen für die Gesundheitszentren und Schulen in Bidibidi zu errichten und die Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen. Es werden Wasserlöcher gebohrt und Handpumpen installiert. Die Menschen erhalten zudem Unterstützung für den Bau von Latrinen.

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Im Südsudan unterstützt HEKS intern Vertriebene und Einheimische in zwei Bezirken der Provinz Central Equatoria. Die Hilfe kommt denjenigen Dörfern zugute, in denen sich besonders viele vertriebene Familien aufhalten. Die Partnerorganisation ACORD unterstützt die bedürftigsten Familien: Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Latrinen sowie die Förderung der Hygiene haben erste Priorität. Es werden Wasserlöcher gebohrt, Handpumpen installiert und Latrinen gebaut. Die Familien erhalten zudem dringend benötigte Grundnahrungsmittel, und diejenigen, die Ackerland haben, Saatgut. Weiter werden Moskitonetze, Decken und Küchenutensilien verteilt.

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Zudem leistet HEKS gemeinsam mit «Terre des hommes» Nothilfe in der südsudanesischen Stadt Yei, die seit September 2016 von Rebellengruppen umstellt ist. Über 100’000 Menschen sind in der Stadt eingeschlossen und die Bevölkerung hat keinen Zugang mehr zu ihren Feldern, die Marktstände sind leer und die Preise explodieren.

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Stand: 26.09.2017

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Kontakt:
HEKS Medien und Information
Bettina Filacanavo
Tel. 044 360 88 24
bettina.filacanavo@heks.ch